Dienstag, 17. Februar 2009

3 Wochen Laos, Kambodscha, Saigon

Wie versprochen kommt hier nun der Bericht von meinem Indochina Trip.
Zusammen mit den Neujahrsferien hatte ich 3 Wochen Zeit um mir Laos, Kambodscha und zu guter letzt Saigon anzuschauen.
Ca. 3 Wochen vorher hatte ich ein Gespraech mit Carla, einer Freundin aus Bremen, in dem ich ihr spontan mehr aus spass vorgeschlagen habe mich besuchen zukommen um mit mir zu reisen, worauf sie direkt eingegangen ist. 3 Tage spaeter waren alle Fluege gebucht und die Sache stand.
Am 25.01. ging es dann also mit dem Nachtbus von Hanoi nach Vientiane.
Zu den ersten Stationen in Laos ist zu sagen das ich Vientiane, Vang Vieng und Luang Prabang *alle in Nordlaos* zwar vor 5 Monaten schon einmal gesehen habe, es mir aber so gut gefallen hat das ich gern ein zweites mal hinwollte. Dennoch werde ich mich bei diesem Part der Reise hauptsaechlich auf Bilder beschraenken, bei interesse einfach den alten Eintrag lesen!
























Nachdem wir von Luang Prabang wieder einen Zwischenstop in Vientiane gemacht haben um ein paar Masgeschneiderte Sachen vom Schneider abzuholen ging es fuer Malte zurueck nachhause weahrend Carla und ich direkt weiter in den Sueden Laos, zu den 4000 Islands, was somit der erste Ort meiner Reise war den ich vorher noch nicht gesehen habe.
4000 Islands befindet sich in der Mekongregion unmittelbar zur kambodschanischen Grenze.
Der Ort wird so genannt da in der Trockenzeit wenn der Wasserspiegel sinkt hunderte wenn nicht tausende kleine unbewohnte Inseln aus den Stroemen des Mekong auftauchen.
Auf einer der groesseren Inseln haben wir uns also in einem kleinen Bungalow direkt am Mekong niedergelassen, Haengematten inklusive, ohne Elektrizitaet.
Nur Abends wenn es dunkel wurde, wurden bis ca 23 Uhr Generatoren angestellt, danach musste man sich mit Kerzen begnuegen.
Wie wir festestellen mussten gabs es weit und breit nur einen einzigen Geldautomaten, der allerdings meine Visacard nicht annahm.
Also mussten wir die letzten 2 der 4 Tage die wir auf Don Det verrbacht haben ziemlich sparen um ueberhaupt unser Visum fuer Kambodscha zu bekommen (welches letztenendes mit meinen letzten euros von zuhause und geschenktem geld von einem unbekaunten bezahlt wurde), den Bus dorthin konnten wir gleucklicherweise bei Ankunft zahlen.
Wir dachten also es weare guenstiger wenn wir uns selbst versorgen als ins Restaurant zu gehen. Also haben wir zusammen mit 2 Daenen die mitgezahlt haben eine Ente gekauft die wir selbst schlachten, ausnehmen und irgendwo grillen wollten.
Gesagt, getan, nach einer kurzen Diskusion welcher Tod wuerdevoller weare, die Daenen waren fuer erschlagen, wir Deutschen fuer Schneiden und ausbluten lassen, kam ein freundlicher Laote spontan mit einem Holzplock um uns die Entscheidung abzunehmen.
Ohne jegliche Fachkentnisse mussten wir die Ente dann ausnehmen was uns ersteinmal nicht davon abhielt uebereifrig vier haende gleichzeitig in die Ente zu stecken, was dann aber zu einem aeusserst unappetitlichem Darmriss fuehrte.
Dann haben wir ein Kanu geliehen das eigentlich fuer 2 Leute gedacht war und sind zu einer kleinen einsamen Insel gefahren, auf der wir Holz fuer ein Feuer gesammelt haben um die Ente zu grillen. Das ganze war zwar ziemlich lustig, unser plan billig satt zu werden ist aber nicht annaehernd aufgegangen, sodass wir zurueckpaddeln mussten um noch ein bischen Reis, Aepfel und Bananen zu sammeln.
Am naechsten Tag haben wir also den Bus nach Phnom Phenh genommen, schon weahrend der Fahrt haben die Busfahreich gestresst weil sie Angst hatten ihr Geld nicht zu bekommen, was sich im Nachhinein bewahrheitet hat, denn egal wo ich meine Karte benutzten wollte hat es nicht geklappt. Also musste ich meinen Reisepass als Pfand abgeben da wir erst spaet Abends in Phnom Phen ankamen. Dort habe ich dann einem Motorbiketaxi halbwegs verstaendlich machen wollen das ich ihn nur bezahlen kann wenn die Automaten zu denen er mich fahren sollte auch geld ausspucken, da ich als Antwort wiedereinmal OK, OK, OK! bekam konnte ich davon ausgehen das er mich nicht verstanden hat und das ganze noch mal schlimmer wird, sollte ich kein Geld bekommen. Beim 7. Automaten hat meine Ersatzkarte endlich funktioniert, sodass ich das Taxi und auch den Busfahrer auszahlen konnte.
Haette ich kein Geld bekommen, haetten Carla und ich auf der Strasse schlafen muessen um am naechsten Tag zur deutschen Botschaft zu gehen, ohne Geld, ohne Papiere, ohne mein 1 Jahresvisum fuer Vietnam.
Phnom Penh hat mir sehr gut gefallen, es ist die einzige Stadt die ich in Kambodscha gesehen habe da wir uns dagegen Entschieden haben Angor Wat zu besichtigen da wir einfach nicht genug Zeit hatten.
Leider habe ich vorher meine Akkuladegeraet fuer meine Kamera irgendwo leigenlassen, sodass ich keine Bilder von Phnom Phen habe.
Hier also Phnom Phenh in Worten:
Grosse, vergleichsweise saubere Strassen, viele Strassenkinder und Bettler, viele Sextouristen, viele Maerkte und karrierte Schaals, viele TukTuks, viele Wats und Pagoden, die warscheinlich nettesten Menschen die mir bisher begegnet sind, ein Elefant als Maskotchen, All you can eat Buffet fuer 2,75 Dollar und ein eindrucksvolles Geschichts Foltermuseum.
Ich habe mir eine Menge Souveniers gekauft da ich vermutlich fuer lange Zeit nicht mehr dorthinkommen werde, unter anderem einen Ring der aus einer Bombe gemacht wurde welche im Indochinakrieg abgeworfen wurde.
Nach 3 Tagen ging es wieder zurueck nach Vientam nach Saigon, der inoffiziellen Hauptstadt Vietnams.

Dort habe ich endlich mal wider eine Calzone essen koennen, ich habe mir Weaselcaffee gekauft, das sind Caffeebonen die von Weaseln gegessen werden und unverdaut ausexrementiert von Vietnamesen als Spezialitaet verkauft werden. Wer also an einer Tasse Weaselcaffee interessiert ist sollte sich bei mir melden wenn ich wieder in Deutschland bin.
Dann waren wir noch im War Historymuseum was auch ziemlich interessant war. Vor allem ueber die Agent Orange Opfer zu lesen, mit deinen ich ja bald in meinem neuen Projekt zusammenarbeiten werde.

Es war auf jedenfall ein sehr geiler Trip mit echt coolen Momenten und echten Scheissmomenten die in nachhinein noch geiler sind als die coolen Momente.
Nun habe ich Carla, die fuer ein halbes Jahr nach Australien geht verabschiedet und bin wieder zurueck in Viet Tri. Es ist mitlerweile wieder ganz schoen warm und schwuel und ich gehe motivierter denn je zur Arbeit.
Nicht.
Ich hab ehrlich gesagt langsam genug von dem ganzen interkulturellem Kram, sich kritisch mit allem und jedem auseinander zu setzten, was man sicherlich auch an meinem Eintrag merkt. Das geht ungefaehr so, man kommt ins Ausland alles ist neu und anders, man lernt jede Menge verschiedene Leute kennen und faengt an sich fuer alles zu interessierten. Dann setzt man sich mit moeglichst allem auseinander weils ja so interessant ist, bis einem der Kopf platzt. So fuehl ich mich zumindest ein wenig.
Deswegen freue ich mich jetzt schon darauf bald wieder nachaus zu kommen um den Kopf ein wenig frei zu bekommen.
Bis dahin sinds 4 Monate, in denen ich brav meinen Reis essen werden, ein bischen im neuen Projekt rumturne, Reisen werde und meine Zukunft plane.
Bis bald, Hisar

Samstag, 24. Januar 2009

Abwesend

Bin bis zum 15.02. unterwegs in Laos, Kambodscha, Vietnam.
Werde aber ab und zu Emails checken, anonsten gibts nach der Heimkehr einen dicken Bericht mit dickeren Bildern.

Chuc mon nam mui va hen gap lai, Hisar

Donnerstag, 22. Januar 2009

Letztendlich ist mal wieder alles anders gelaufen, Friendshiovillage ging nicht, Saigon auch nicht.

Begruendung: Ist nicht eingeplant.
Also bleibt nur das Projekt in Hai Duong uebrig wo ich also hinwechseln werde. Ich werde dort in einem WellfareCenter mit behinderten und weisen im Alter von 0 bis 18 Jahren arbeiten. Was genau ich dort machen soll ist weitestgehend mir ueberlassen, das heisst einerseits ich kann mit den Kids spielen, malen, reden, Englsich unterrichten usw, andererseits dass sich wiedereinmal kaum jemand um uns kuemmert und wir das meiste selbst organisieren muessen.

Beim Besuch dort war der erste Eindruck ehrlich gesagt nicht besonders gut, da das Heim leer war da die Kids im Moment Neujahrsferien haben und dadurch der ganze Komplex an ein Gefaengnis erinnert, ausserdem sind meine Wuensche alle abgelehnt worden und somit ist dies meine einzige Moeglichkeit zu wechseln was das Gefuehl dabei nicht unbedingt besser macht.


Aber es wird in jedem Fall nochmal eine Herrausforderung sein mit den Kids zu arbeiten und sich in einer neuen Umgebung zurecht zu finden. Ich kann erst in 1-2 Monaten wechseln, dh dort werden mir nur 3-4 Monate Zeit bleiben, sollte es also nicht der Hit sein ist es ja zeitlich begrenzt.


Neues Jahr, Halbjahrseminar


Xin Chao 2009!
Auch im neuen Jahr ist bei mir einiges los.
Ich habe zwar seit 3 Wochen frei wegen Weihnachten, Silvester und den Halbjahrespruefungen in der Schule an denen ich nicht teilnehmen kann, dementsprechend ereignislos waren dann auch die ersten Tage im neuen Jahr (Aufstehen um 11 Uhr, Fruehstueck bzw Mittagessen, lesen, TV gucken, Internet, Nachmittagsschlaf, Abendessen, lesen, TV gucken, Internet, Bier trinken, schlafen...( dann aber war vom 12.01. bis zum 16.01. das Halbjahrseminar welches in Nam Dinh, einem verschlafenen Fischerdorf am Meer.
Extra fuer das Seminar nach Vietnam gekommen sind Timo, unser ehemaliger Koordinator von ICJA und dann noch Weltweartsteilnehmer aus Thailand und von den Philipinen.
Das Seminar bot Gelegenheit Erfahrungen aus dem letzten halben Jahr zu verarbeiten und auszutauschen, uns fuer Themen zu sensibilisieren die fuer einen Auslandsaufenthalt von Relevanz sind und vor allem Kritik auszuueben an den Organisationen, der Entwicklungsfoerderung und an uns selbst.
Fuer mich persoenlich war das Seminar besonders wichtig, da ich mit der Unterstuetzung von Timo endlich ernsthaft ueber Projektwechelmoeglichkeiten reden konnte.
Es sieht wie folgt aus
1. Da Nang wo ich eigentlich hinwollte kann ich mir abschminken, was zu erwarten war.
2. Ich kann ins Friendshipvillage wechseln, eine Einrichtung fuer Behinderte Kinder am Stadtrand von Hanoi in der unterrichtet wird und Gartenarbeit ansteht.
3. Ich kann in ein Wellfarecenter in der Provinz Hai Duong wechseln, 60 km suedostlich von Hanoi in der auch Unterricht und Betreuung von Weisenkindern und Behinderten ansteht.
4. Vielleicht gibt es dann noch die Moeglichkeit nach Saigon zu wechseln, Timo ist im Moment dort um zu schauen ob die Projekte dort fuer einen Wechsel in Frage kommen, ist aber relativ unwarscheinlich.
In der naechsten Woche werden Malte und ich uns das Projekt in Hai Duong anschauen, ein weiteres mal mit Timo und VPV sprechen und uns vorraussichtlich ende der Woche also noch vor den Ferien fuer ein Projekt entscheiden, in dem wir dann das zweite halbe Jahr verbringen.
Dieses ist allerdings um einiges kuerzer als das erste, da ich noch 26 verbleibende Reisetage habe und warscheinlich noch ab Juni frei bekomme da dann die Sommerferien anfangen, das heisst fuer mich das ich mich auch mit kleinen Verbesserungen im Projekt zufrieden geben kann da ich mich mitlerweile schon gut an alles gewoehnt habe, dh mit Problemen besser zurecht komme und die Zeit eh vergleichsweise kurz ist.
Ab dem 25.01. werde ich dann bis zum 15.02. zusammen mit Carla, einer Freundin aus Bremen und den anderen Jungs druch Laos, Kambodscha und Suedvietnam reisen. Speatestens anfangs Maerz sollte ich dann im neuen Projekt anfangen koennen.
2009 geht also gut los.
Hen gap lai! Hisar

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Weihnachten auf Vietnamesisch

Wie bei den meisten meiner Freunde im Ausland war Weihnachten auch hier nicht wirklich weihnachtlich. In Hanoi wollte trotz typisch asiatischem Weihnachtskitsch (die Sterne haengen eh schon seit ich da bin da man zu Faul war sie abzuhaengen.) und total autentisch verkleideten vietnamesischen Weihnachtsmaennern keine Stimmung aufkommen. Um es wenigstens ein bischen Heimatgefuehl aufkommen zu lassen haben wir Heiligabend im Goetheinstitut deutsch gegessen und danach selbstgemachten Gluehwein getrunken (da wir keine Gewuerze gefunden haben, gabs dazu Zahnstocher mit Zimtgeschmack um das ganze abzurunden.) Gefeiert wurde trotzdem da die vietnamesische Fussballnationalmannschaft das Finale des Suedostasiencup gegen Thailand gewonnen hat, da war glaub ich mehr los als bei der WM in Deutschland.
Guckst du hier:


































Heute wurden dann noch Yann und Joscha verabschiedet, da sie ihr Jahr in Vietnam mitlerweile abgeleistet haben, Michael wird die Tage auch gehn. Echt schade, sind coole Typen. Das wird wohl der letzte Eintrag in diesem Jahr, ich wuensche euch allen also einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ich werde Neujahr wohl wieder in Hanoi verbringen, leider ohne Boeller da dies hier verboten ist.

Xin Chao! Hisar

PS. Hab dem Hundeeintrag noch ein paar der Takeouts hinzugefuegt...
PSS: Hab mein Weihnachtspacket
bekommen, danke danke an Zuhause!

Montag, 22. Dezember 2008

Hund im Mund

Da wir den letzten Monat des Jahres schreiben und Vietnamesen sich keine Gelegenheit nehmen lassen zu trinken wurde letzte Woche eine Art Neujahrsfeier geschmissen, an der die ganze Nachbarschaft teilnahm, inklusive Hund. Und einem zweitem Hund.
Diese wurden dann vor unserer Haustuer in Mundgerechte Stuecke geschnitten. Tot waren sie schon vorher, ich glaube sogar geraeuchert.
Da auch meine Kamera endlich wieder funktionstuechtig ist konnte ich diese Prozudur fuer euch in hochaufloesenden Bildern, DolbySorrund, HD Ready mit tollen farben und in 3D dokumentieren.
Menschen mit schwachen nerven und Vegetarier sollten sich folgendes nicht anschauen!






Echt jetzt.






(Vorher)




















































(Nachher)
Hab ich nicht runterbekommen.

Sonntag, 14. Dezember 2008

Sapa















Da Donnerstag und Freitag die Schule ausgefallen ist, haben Malte und ich uns noch Mittwoch freigenommen, sodass wir ganze 5 Tage zum reisen hatten.
Noch Mittwoch abend ging es dann mit dem Nachtzug nach Sapa.
Sapa ist neben Halong Bay das must-have-seen Nordvietnams, last-but-not-laest ist es ein no-go es sich entgehen zu lassen. Sapa liegt auf 1700 m Hoehe, man kann dort den Fansipan besteigen der mit 3300 m hoechste Berg Indochinas von dem man auf Laos gucken kann, man trifft vietnamesische ethnische Minderheiten Menschen (politisch vielleicht nicht ganz korrekt) und kann weahrend Motorbiketouren oder wandern eine Landschaft geniessen, mit Reisterassen ueberall ganz so wie man sich Vientam vorstellt.

Erstmal noch einmal zum Nachtzug, Ich glaube ich bin in meinem Leben noch nicht so beschissen von A nach B gekommen. Da das ganze ziemlich spontan war haben wir so ungefaehr die letzten Tickets bekommen, dass heisst schlechteste klasse, gany hinten neben der Toilette, ueber den Raedern, unter dem Licht und neben Malte der seinen Kopf im gegensatz zu mir zumindest ans Fenster anlehnen konnte. Es war also laut, hell, hat nach Urin gestunken und ich durfte auf einer Holzbank versuchen im sitzen zu schlafen. Jackpot. Nach 10 Stunden angekommen hat sich die aetzende Fahrt aber allemahl gelohnt. Dafuer das Sapa ein ziemlicher Touriort ist, ist es ueberaschend enstpannt dort. Ich hatte ein bischen das Gefuehl in einem Skiort in der Schweiz zu sein, Abgesehen von den Hmong, Thai und anderen Minderheitenmenschen die einem selbstgemachte Kleider, Taschen und dergleichen andrehen wollen und natuerlich noch vielen anderen Dingen wie der unglaublichen Landschaft. Guckst du:


















Einen Tag haben wir uns Motorbikes ausgeliehen um bergauf zu einem Wasserfall zu fahren Guckst du hier:

Das eigentlich coole an dem Trip war aber das wir zwischendurch an einer Schule stopgemacht haben weil uns als ehrenamtliche Lehrer interessiert hat wie die Kids in den Bergen wohl Englsich lernen. Hat sich herausgestellt das sie sogar genau das gleiche Buch gebuntzen mit dem wir unterrichten, also haben wir spontan eine Stunde die
Minderheitenkinder unterrichtet was eine coole Erfahrung war da sie Menschen dort Oben ganz anders sind als die Vientamesen die ich bisher getroffen habe.
Am naechsten Morgen wurde ich von einer Lehrerin aus meiner Schule angerufen und geweckt, da sie Hilfe brauchte ihr Weihnachtsquiz vorzubereiten. Woher soll ich verdammt noch mal wissen wie viele Reentiere der Weihnachtsmann hat oder wie die heissen. Naja, spaeter sind wir dann zusammen mit einer Hmong frau 3 Stunden zu ihrem Dorf gewandert, dort haben wir dann zusammen mit ihrer Familie gegessen und haben uns Stoffe ausgesucht aus denen sie uns
sofort etwas genaeht hat. Die Landschaft und vor
allem der Weg im Dorf zu ihrem Haus waren echt genial. Wir mussten naemlich uber bzw durch Reisfelder balancieren, einen anderen Weg gab es nicht. Speater am Abend haben wir uns dann bei der Hmongfrau revangiert und sie im Restaurant zum Essen eingeladen. Als wir ihr die Karte gaben, stellte sich herraus das sie Analphabetin war, dh sie hat sich mit ueber 40 Jahren Englisch selbs beigebracht, krasse Leistung wenn man nicht lesen und schreiben kann. Fuer das Essen hat sie sich im Nachhinein wiederum mit 2 gratis Taschen revangiert, war also ein guter Deal.
Unser Guesthouse hat sich mit 5 Euro pro Nacht auch als guter Deal herausgestellt, abgesehen davon durfte ich vom Fenster aus meine erste Dachtoilette sehen. Kennt ihr die Scrubsfolge mit der Toilette auf dem Dach auf die alle raufwollen. Genau so eine hatte unser Nachbar mit Blick ins Tal. Was nicht so toll war am Zimmer, dass mitten in der Nacht Schweine geschlachtet wurden, aber nicht kurz und schmerzlos, die armen Schweine sind minutenlang rumgestorben was so laut war das ich die halbe
Nacht nicht schlafen konnte. Komische Nachbarschacft war das. Zur Rache gabs dann am naechsten Morgen Nudelsuppe mit lecker Schweinefleisch.










Hab doch gesagt ich meld mich bald wieder, Hisar